Wir leben im wunderschönen Brandenburg ganz in der Nähe des Stechlinsees und 80 km nördlich von Berlin am Eingang zur Mecklenburgischen Seenplatte. Ursprünglich sind wir gebürtige Berliner und sind 2013 mit unseren Söhnen und Paulchen aus der Großstadt weggezogen und genießen nun die Vorteile des Landlebens.
Wie sind wir auf den Schafpudel gekommen? Eine gute Frage, denn weit verbreitet oder Modehunde sind sie ja nun nicht. Man kann sagen durch einen glücklichen Zufall!
Mein Mann war als Notarzt sehr oft abends nicht zuhause und ich mit den Kindern und dem kleinen Paulchen alleine. Ein größerer wachsamer Hund sollte zu uns stoßen und Paulchen helfen die Familie und das große Grundstück zu „beleben“.
Eine besondere Hunderasse hatten wir nicht im Kopf. So stöberte mein Mann 2014 immer mal wieder im Internet umher und fand nicht weit von uns eine Anzeige über Schafpudelwelpen. Diese wuschligen Hunde hatten es ihm sofort angetan und er überzeugte mich „nur mal gucken“ zu fahren.
Wir fuhren mit Paulchen zusammen hin und der kleine Sheldon lief sofort unserem kleinen Havaneser-Jack Russel-Mix hinter her, der den kleinen Welpen wohl auch nicht so übel fand.
Kurz um, 4 Tage später holte ich mit meinem Sohn Mats den 8 Wochen alten Sheldon ab. Es begann eine aufregende Zeit mit diesem kleinen sehr intelligenten, quirligen, lebhaften, schmusigen und aber auch eigensinnigen Schafpudel. Aber man wächst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben. Ich las viel über Schafpudel, stieß dabei natürlich auch auf die Seite von Mechthild Jennissen-Tibbe, bestellte mir das Buch von ihr und mir war klar, der nächste Schafpudel wird aus ihrer Zucht sein.
